Übersicht über aktuelle Veranstaltungen und Präsentationen und/oder
Abstracts von Veranstaltungen, die bereits stattgefunden haben.

Für zusätzliche Informationen zu den Veranstaltungen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

Kontakt Fortbildungssekretariat:

Frau Sandra Holmegaard
Telefon 076 321 65 68 oder
per Email: sandra.holmegaard@pgbs.org

Sexuell übertragbare Krankheiten (STI)

Mi 21. Jan. 2015

Urethritis
Dr. med. Helen Kovari, Oberärztin

Universitätsspital Zürich, Klinik für Infektionskrankheiten und Spitalhygiene, Zürich
Die infektiöse Urethritis wird vorallem durch sexuell übertragene Erreger verursacht, wobei Neisseria gonorrhoeae und Chlamydia trachomatis die häufigsten Keime sind. Im Referat werden epidemiologische, klinische, diagnostische und therapeutische Aspekte beleuchtet und auf die zunehmende Gonokokken-Resistenzproblematik eingegangen.

Update HIV-Infektion
PD Dr. med. Luigia Elzi, Oberärztin

Universitätsspital Basel, Infektiologie, Basel
Die HIV-Infektion ist dank der antiretroviralen Kombinationstherapie zu einer chronischen, ambulant behandelbaren Krankheit mit beinahe normaler Lebenserwartung geworden. Voraussetzung für die drastische Senkung der Morbidität und Mortalität ist die lebenslange Einnahme der Therapie, was eine erhebliche Herausforderung für Patienten und Arzt darstellt. Die Indikationsstellung hat sich in den letzten Jahren in Richtung eines frühen Therapiebeginnes entwickelt, mehrere neue Medikamente mit weniger Nebenwirkungen sind zugelassen worden. Zum erfolgreichen Start einer antiretroviralen Therapie gehört die Motivation und Bereitschaft des Patienten, die Therapie in seinen Alltag zu integrieren und die Medikamente langfristig, regelmässig und ohne Unterbrüche einzunehmen.

Medikamentöse Aspekte der STI - "alles was der Apotheker wissen muss"
Dr. phil. II Markus L. Lampert, Stv. Chefapotheker, Klinischer Pharmazeut

Medizinische Universitätsklinik, Kantonsspital Baselland, Spitalapotheke, Bruderholz
Bei der antibiotischen Therapie der STI gibt es einige Fallstricke zu beachten. Einige der eingesetzten Substanzen weisen ein erheblich Interaktionspotential mit anderen Arznei- mitteln aber auch mit Nahrungssupplementen oder dem Essen auf. Andere bergen gewisse Risiken für relevante unerwünschte Wirkungen. Der Beitrag versucht, das Wichtigste für die Praxis zusammen zu fassen, konkrete Empfehlungen abzugeben und den wissenschaftlichen Hintergrund dazu zu erläutern.

Interaktiver Workshop, Teil 1
PD Dr. med. Philip Tarr, Leitender Arzt

Universitätsklinik, Kantonsspital Baselland, Infektiologie und Spitalhygiene, Bruderholz
Im Workshop 1 werden wir die Lerninhalte des heutigen Morgens in interaktiven Fallbei- spielen vertiefen und diskutieren. Die Atmosphäre wird kollegial und entspannt sein: es gibt erfahrungsgemäss keine dummen Fragen oder falschen Antworten.

Infektiöse und nicht infektiöse Ursachen von genitalen Ulcera
Prof. Dr. med. Peter Itin, Chefarzt

Universitätsspital Basel, Dermatologie, Basel
Es werden zahlreiche Beispiele von sexuell übertragenen genitalen Ulcera gezeigt und die Differentialdiagnose abgehandelt. Eine Systematik zur Diagnostik und Therapie werden besprochen.

Update virale Hepatitiden aus Sicht des Infektiologen
Dr. med. Marcel Stöckle, MIH, Oberarzt

Universitätsspital Basel, Klinik für Infektiologie und Spitalhygiene, Basel
Gerne gehe ich in meinem Referat auf die neusten Entwicklungen bei den viralen Hepatitiden ein, wobei vor allem im Bereich Hepatitis C-Therapie sich zur Zeit ja rasante Veränderungen ergeben. Darauf werde ich sicherlich meinen Hauptfokus legen.
Dann würde ich gerne auch noch etwas über Hepatitis E erzählen, eine Krankheit, die in den letzten Jahren immer mehr in unser Bewusstsein gekommen ist. Auch auf die Hepatitis B, dort vor allem auf Prävention, möchte ich eingehen.

Aktuelles zur HPV-Impfung
Dr. med. Brigitte Frey Tirri, Co-Chefärztin

Kantonsspital Baselland, Frauenklinik, Liestal
Sie werden informiert über die aktuellen Empfehlungen des BAG bezüglich HPV-Imfpung. Auch möchte ich Antworten auf häufig in der Praxis gestellte Fragen, wie z.B. macht die Impfung nach einer Konisation Sinn, sollen Knaben geimpft werden, bis in welches Alter soll man impfen und gibt es neue Impfungen etc. Es soll auch Platz haben für Fragen aus dem Publikum.

Interaktiver Workshop, Teil 2
PD Dr. med. Philip Tarr, Leitender Arzt

Universitätsklinik, Kantonsspital Baselland, Infektiologie und Spitalhygiene, Bruderholz
Im Workshop 2 werden wir die Lerninhalte des heutigen Nachmittags in interaktiven Fallbei- spielen vertiefen und diskutieren. Die Atmosphäre wird kollegial und entspannt sein: es gibt erfahrungsgemäss keine dummen Fragen oder falschen Antworten.